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Aus der Geschichte lernen
Drei hundert Jahre in der Menschengeschichte haben ausgereicht, um für wenige in dieser Geschichte einen so ersehnten Wohlstand zu bedeuten und um für viele noch weiter in die Armut vorangetrieben zu haben. Armut entsteht aus einer falschen Ressourcenumverteilung und es fehlt oft sowohl bei den Wohlhabenden als auch bei den Armen an ausreichendes Selbstbewusstsein deren Ursache mit Vernunft zu bekämpfen.
Armut ist real. Wohlstand würde auf Dauer nur noch ein virtueller Traum sein, der aus Habgier alle Ressourcen ausgeschöpft hätte. Nur wenn wir bereit sind, einiges aus unserem Wohlstand zu opfern, dann können nachhaltige Systeme alte Wirtschaftsregel überflüssig machen und den Weg für das Allgemeingut bereitstellen.
Wachstum braucht keine Zahlen und keine Finanzjongleure. Wachstum fängt im dem Kopf an und sollte sich womöglich in unserem Nächsten reflektieren lassen und nicht als Instrument der Machtherrschaft dienen, das nur dem Zweck erfüllt, eine Art globales Kapitalfaschismus zu etablieren.
Was würden Sie aus Ihrem Wohlstand gerne bereit sein zu opfern, um eine nachhaltige Sozialmarktwirtschaft ins Leben zu rufen?
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